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27/02/2012

Mosambik – Eine Woche voller Besuche

Es war eine intensive Woche am DREAM-Zentrum für Kinder von Maputo (“Centro para Criança”). Kurz hintereinander hatten verschiedene offizielle Besuche stattgefunden, die wieder einmal die große Anziehungskraft zeigten, die das Modell DREAM auf viele ausübt.


Zu Beginn der Woche besuchte die Botschafterin der Vereinigten Staaten in Begleitung einer Botschaftsdelegation das Zentrum. Die Delegation hörte zu, wie Ana Maria Muhai den wartenden Patienten Erklärungen gab. Alle Patienten waren äußerst interessiert und es gab viele Fragen. Wie immer konnte Ana Maria auf diese mit großer Kraft und Gelassenheit antworten, indem sie von ihrem Kampf gegen die Krankheit sprach, was die Besucher sehr beeindruckte. Die Botschafterin besichtigte das Zentrum und sprach dann mit Ana Maria über ihre Geschichte und die Kraft ihres Zeugnisses. Sie betonte dabei, wie sehr es heute in Afrika nötig sei, mit Mut zu sprechen, um das verbreitete Stigma zu bekämpfen, unter dem die zahlreichen AIDS-Kranken zu leiden haben.
Am folgenden Tag besuchte der Generaldirektor von Total Moçambique mit einer Gruppe von Mitarbeitern das Zentrum. Alle waren sehr von den zahlreichen Aktivitäten des Zentrums beeindruckt und schlugen vor, eine Spende zur Unterstützung der schwangeren Frauen zu machen, die hier dank des DREAM-Programms ihre Kinder gesund zur Welt bringen können.


Dann erhielt das Kinderzentrum Besuch vom landesweiten Koordinator von UNAIDS, der entscheidenden Einfluss auf die Ausrichtung der staatlichen Maßnahmen zur AIDS-Bekämpfung in Mosambik hat. Es wurde die Möglichkeit einer Partnerschaft zwischen DREAM und UNAIDS diskutiert, um so nachhaltig auf die mosambikanische Gesellschaft einzuwirken und den Kranken das Recht auf Behandlung zu gewährleisten.
Am Ende der Woche besuchte auch der ehemalige Bürgermeister von Rom, Walter Veltroni, der sich gerade auf einem offiziellen Besuch in Mosambik befand, das “Centro para Criança”. Schon 2004 hatte er das erste Behandlungszentrum des DREAM-Programms in Machava besucht, und so bemerkte er, welche große Fortschritte DREAM in den vergangenen Jahren gemacht hatte. Beim Abschied wies er darauf hin, dass „die Begegnung mit den Frauen der Bewegung Eu DREAM, mit den medizinischen Mitarbeitern und Aktivisten von DREAM“ ihm „ein Modell der Gesundheitsfürsorge nach menschlichem Maß vor Augen führte“, ein Modell der Gesundheitsvorsorge, die den Menschen nahe ist“, wie es auch Italien dringend bräuchte.