Wie schon lange bekannt ist, liegt das einzige wirksame Mittel zur Bekämpfung der AIDS-Epidemie auch in Afrika darin, die Infektion durch angemessene Tests früh zu diagnostizieren, bei Erwachsenen und erst recht bei Kindern, und dann wirksame Medikamente zu verabreichen, die so genannte HAART (ein Cocktail aus drei Medikamenten, deren Wirksamkeit unbestritten ist) während die Gesundheit des Patienten mit einer Reihe von Labortests überwacht wird, zu denen vor allem die Zählung der T-CD4-Lymphozyten und die Bestimmung der Viruslast gehören.
Dies und vieles andere tut DREAM auch in Guinea, wo es seit 2006 arbeitet und etwa 3.500 Patienten behandelt, davon 1.000 Kinder.
Dank des Programms zur vertikalen Prävention sind auch in Guinea schon mehr als 650 Kinder HIV-positiver Mütter gesund zur Welt gekommen. Trotz der Probleme, der politischen Instabilität, der wirtschaftlichen Schwierigkeit, ja vielmehr gerade deswegen wollte DREAM seine Anwesenheit im Land fortsetzen und verstärken, doch dafür brauchte es Spender und Unterstützer.
Durch die Unterstützung der Catholic Relief Services (CRS) ist es DREAM nun gelungen, für 400 Patienten die Fortführung der Therapie und der Labordiagnostik sicherzustellen. DREAM ist ein Traum, der sich auch durch die Mitarbeit und die gemeinsamen Anstrengungen vieler verwirklicht, vieler Menschen guten Willens, die weiterhin an den Wert des Mitleids glauben, an die Unterstützung der Familien und der Kranken, um die Krankheit zu besiegen und wieder Hoffnung zu schenken.